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Présentation de Thierry Pinet de Gaulade

BOIS FLOTTES DE L’IMAGINAIRE

 Voyageur impénitent, Thierry Pinet est aussi un explorateur des champs artistiques. La photographie, révélée à l'adolescence, reflétera un temps, ses regards sur le monde et les choses. Depuis 15 ans, il utilise la peinture comme médium de ses rêves et de ses sensations. Modes d'expressions, ses itinéraires picturaux suivent les détours de ses envies et de sa curiosité insatiable. A 47 ans, il dit ne vouloir rien se refuser. Après une série de pay­sages mouvants et colorés, puis un travail très graphique sur le thème de la porte, monochromes et architecture conceptualisés, en 2002 il ramène d'Afrique, un carnet de voyage sur lequel se déploient des silhouettes vibratiles, animées de la lumière obsédante du continent noir, brûlées de couleurs fulgurantes. Du gestuel au conceptuel ; du conceptuel à l'émo­tionnel ; d'un abstrait théorique à " des sensations plus que des représen­tations".

Aujourd'hui, il rapporte de ses dernières navigations, un flot de grands for­mats réalisés au pastel sec et à l'encre de Chine sur papier ou à l'acrylique sur des voiles de bateau. Pendant 18 mois, Thierry Pinet s'est immergé au milieu des bois flottés glanés sur les plages du littoral roussillonnais. Dans l'espace de supports qui sentent le large jamais étal, il raconte les histoires de ces matières inertes chantournées par les vagues avant de s'échouer, burinées, sur les grèves. Et ces parchemins de bois par l'esprit et la main de l'artiste réinventés ont velléités à s'animer, composant sur la voile ou le papier, de nouvelles familles rassemblées et apaisées. Il y a dans ce travail de Thierry Pinet, une assurance tranquille, une maîtrise jubilatoire d'une écriture picturale qui sait ce qu'elle dit. L'encre de Chine cerne la forme, le pastel sec raconte la matière, plis et replis du bois dans les flux et reflux salés ; la composition de la toile évoque des architectures nouvelles que l'on projette volontiers en trois dimensions. A tel point que du bois flotté jaillit la sculpture de bronze sans patine. Thierry Pinet donne à voir là, un autre monde, intérieur et artistique, où l'équilibre le dispute à l'harmonie, la beauté à la sérénité. Sur ses bois flottés, il nous embarque l'imaginaire.

THIERRY PINET DE GAULADE DESSIN DRAWING

 

Treibholz des Imaginären

Wie auch unaufhaltsam Reisender ist Thierry Pinet ebenso Erforscher artistischer Landschaften. Die Fotographie, schon in der Jugend entdeckt, spiegelte eine Zeit lang seinen Blick auf die Welt und die Dinge. Seit nun 15 Jahren aber bedient er sich der Malerei als Medium seiner Träume und Empfindungen.

Die Formen seines Ausdrucks, seine Wegstrecken des Gestaltens, folgen den Pfaden seines Sehnens und unstillbaren Neugier. Mit 47 Jahren gab er bekannt, sich nun nichts mehr ausschlagen zu wollen: Nach einer Serie bewegter und farbiger Landschaften, darauf folgend einem graphisch bestimmten Werkzyklus zum Thema "Tür", monochrom und konzeptuell architektonisch, bringt er 2002 ein Reisetagebuch aus Afrika mit in dem sich flimmernde Silhouetten entfalten, beseelt durch das fesselnde Licht des schwarzen Kontinents, versenkt durch gleißende Farben. Von Gesten zum Begrifflichen; vom Begrifflichen zum Emotionalen; vom abstrakt Theoretischen zu "eher Gefühl denn Repräsentation".

Nun bringt er von seinen letzten Er-Fahrungen einen Strom großer Formate mit, Kreide und Tusche oder Acryl auf Segeltuch. Seit nun 18 Monaten ist Thierry Pinet in die Welt des Treibholzes eingetaucht, zusammengetragen an den Stränden der Küsten des Roussillons. In diesem Darbietungsraum, der die Weite des Meeres nie direkt spüren lässt, erzählt er Geschichten inerter, durch die Wellen modellierter und gezeichneter Objekte bevor sie an den Gestaden aufschlagen. Und diese hölzernen Pergamente, durch Geist und Hand des Künstlers aufs Neue erfunden, haben den Hang sich zu beleben, sich zusammenzufügen auf Tuch oder Papier, gleich neuer, wiedervereinter und zur Ruhe gefundener Familien.

Es existiert in diesem Werk von Thiery Pinet eine ruhende Zuversicht, eine  frohe Beherrschung einer pikturalen Handschrift welcher bewusst ist, was sie ausdrückt. Die Tusche erfasst die Form, die Kreide beschreibt den Stoff, die Falten und Verwerfungen des Holzes im Lauf- und Rücklauf des Salzwassers; die Komposition des Bildes ruft neue Architekturen wach die man bereitwillig auf drei Dimensionen projieziert. Derart dass das Treibholz eine Bronzeskulptur ohne Patina aufblitzen lässt.

Thierry Pinet gibt hier eine Sicht frei auf eine andere Welt, innerlich und künstlerisch, in der Ausgeglichenheit mit Harmonie wetteifert, Schönheit mit Heiterkeit. Sein Treibholz reißt uns mit in unsere Vorstellung.

 

Thierry Pinet de Gaulade

Wurde 1959 in Narbonne geboren, er war der Sohn des Malers Louis Charles Pinet de Gaulade. Seine erste Annäherung an die Kunst mit Bildern begann im Alter von 12 Jahren.

„Die Empfindungen eher als die Darstellungen“ daher entstehen Landschaften beweglich, farbig, Bewegungen fast. Beeinflusst durch Reisen versucht Thierry Pinet nicht, Bilder wiederzugeben sondern ein Gefühl zu vermitteln die Magie des gelebten Augenblicks am anderen Ende der Welt durch die Erinnerung wieder zu geben. Das öffnet dann eine Reihe von offenen Türen zum Inneren wie zum Äußeren. Eine Arbeit, sehr graphisch konstruiert ruht in der Einfarbigkeit.

Dann folgt eine Reihe von Figuren oder vielmehr Silhouetten und Haltungen die in etwa die Erinnerung an Afrika, von wo er diese Intensität der Farben, ocker, intensives Blau, gleißendes grün, vom Licht durchflutetes Gelb mitbrachte. Stilisierte Figuren, Frauen, Paare mit und ohne Kinder scheinen zu tanzen, geben dem Gemälde eine besondere Schwingung, sinnlich wie auch gefühlsbedingt.

Meine Malerei ist der Wunsch, Empfindungen durch die Suche nach Effekten von Material und Farbe zum Ausdruck zu bringen erklärt Thierry Pinet, das ist dann eine Suche, Bewegungen und oder Haltungen einzufangen, indem man dem Betrachter selbst die Freiheit je nach Befindlichkeit des Moments lässt.

Das Interesse des Reisens, verbunden mit dem Talent des Künstlers gibt Raum zu einer Ausdrucksform für Pinet: Die Malerei auf das Segel eines Bootes:„diese Basis die ich 2003 zu benutzen begonnen habe, hat mir die grenzenlose Freiheit gegeben nicht konventionelle Formen und unterschiedliche Texturen, die ich im Laufe meiner Arbeit entdeckt habe, zu verwenden.“

Der Geist des weit entfernten Lichtes und der ungewöhnlichen Farben, Thierry Pinet bietet heute auf der einen Seite ein Zurück zum Ursprünglichen bedingt durch afrikanische Einflüsse und eine entschlossene moderne Sicht durch große Formate einer riesigen geometrischen Stadt.

 

 

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